E-mail Marketing: Die Grande Dame des Online-Campaignings

Digital-frisst-Analog

Aktuelle Zahlen im Schweizer Werbemarkt zeigen, dass Ressourcen im Online-Bereich noch nicht immer ideal eingesetzt werden, weil der Fokus auf aus dem Offline-Bereich übernommenen klassischen Anzeigen liegt. Dabei bietet die Methode des E-mail-Marketings gerade im Campaigning oft die beste Möglichkeit, seine Kunden persönlich zu erreichen.Letzte Woche publizierte der Schweizer Mediendienst Kleinreport in ihrem Newsletter die Ergebnisse einer neuen Studie der Universität Genf, welche die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Schweizer Werbemarkt untersuchte. Die Studie stellte fest, dass 70% der Werbegelder in den Online-Bereich investiert werden, hiervon jedoch nur der kleinste Teil auf E-mail-Werbung – also Newsletter und Newsmails – entfallen.

«Im Online-Bereich führt Facebook mit 108 Nennungen das Ranking der am häufigsten genutzten Werbeträger an. Dahinter folgt die klassische Internet-Werbung (96 Nennungen), Suchmaschinen, (86),Youtube (72) und E-Mail-Werbung (72).»
(Quelle: Kleinreport)

Diese Zahlen stehen in starkem Kontrast zu Erkenntnissen des Conversion-Spezialisten Invesp, dass E-mail-Marketing gerade in der Neukundengewinnung vierzig Mal effektiver ist als Facebook- oder Twitter-Werbung, was in dieser Infografik zu Statistiken und Trends im E-mail-Marketing ersichtlich wird. Zu erklären ist die Diskrepanz zwischen Erkenntnis und Praxis wohl mit der Schwierigkeit, in einer sich stetig wandelnden Branche, immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben und die neusten Trends zu implementieren.

Die zweite Erfolgswelle der bereits totgesagten E-mail lässt sich mit den verbesserten Möglichkeiten des Targetings erklären, welche heute zur Verfügung stehen. Ausserdem profitiert sie von der Tatsache, dass sie in der Inbox des Empfängers landen, so also praktisch in seinen Alltag vordringt und dort auch bleibt, bis sie von diesem entfernt wird. Dies verleiht einem Newsletter eine viel längere Halbwertszeit als z.B. einem Tweet, welcher nur circa 30 Minuten im Feed des Nutzers sichtbar ist, bevor er aufgrund der Flut neuer Tweets an Aktualität verliert oder einer Werbeanzeige auf Facebook, über die der Nutzer getrost hinweg scrollen kann.

Wir bei business campaigning weisen der Methode des Directmailings einen sehr hohen Stellenwert zu. Denn Campaigning bedeutet bekanntlich Menschen mobilisieren – und wie schafft man dies besser, als diese Menschen direkt und personalisiert, unabhängig davon welche Web-Applikationen sie nutzen, anzusprechen? Dabei haben wir bereits mehrere Tools wie Salsalabs, ActiveCampaign oder MailChimp getestet, um so je nach Bedürfnis unserer Kunden das passendste einsetzen zu können.

Die eingangs erwähnte Studie der Uni Genf resümiert, dass die Digitalisierung «erhebliche Umbrüche» für den Schweizer Werbemarkt mit sich bringt. Dabei sollten wir aber bei schier endlosen Mengen neuer Technologien, welche jeden Tag den Markt überschwemmen, nicht die E-mail, diese Grande Dame des Internets, aus den Augen verlieren.

– Helena Winnall (@jibberishing)

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