Storytelling — Der gar nicht so neue Trend in der Kommunikationsbranche Vol.2

Storrytelling

Nach der Checkliste von letztem Donnerstag, mit den wichtigsten Punkten, zum Verpacken der Corporate Identity Ihrer Firma in eine spannende und anschauliche Story, geben wir Ihnen heute Tipps an die Hand, wie man komplexe Botschaften mit Hilfe von Geschichten vermitteln kann und welche Kriterien zum besseren Verständnis wichtig sind.

Wie vermittle ich komplexe Botschaften mit Geschichten und welche Kriterien sind zum besseren Verständnis wichtig?

  • Komplexität zu reduzieren heisst grundsätzlich erst es selbst zu verstehen. Je mehr die Zusammenhänge für einen selbst klar sind, kann man sie auch so zusammenfassen, damit sein Gegenüber es auch versteht.
  • Verwenden Sie Analogien: z.B. wurde der Film «Alien» beim Investoren-Pitch als «der weisse Hai in einem Raumschiff» bezeichnet, so dass man nicht die ganze Geschichte in vollem Umfang erzählen musste. Ein weiterer Vorteil dieser Methode: Wenn man die Analogie erst einmal verstanden hat, brennt sie sich direkt ins Gedächtnis ein.
  • Die «Say-Regel»: Nennen Sie erst die Kernbotschaft, um diese dann mit Details zu untermauern.
  • Weniger ist mehr! Verzichten Sie auf leere Floskeln.
  • Werden Sie konkret: Kein Mensch versteht die wirkliche Bedeutung abstrakter Zahlen wie «in unserem Unternehmen kennen nur 20% der Mitarbeiter die Unternehmens­ziele». Hingegen versteht jeder die wirkliche Bedeutung dieser Aussage, wenn Sie sagen «bei uns ist es wie bei  einer Fußballmannschaft, in der nur zwei Spieler wissen, wo sie den Ball hinschiessen sollen».
  • In geeigneten Medien (z.B. Online-Medien) lassen sich Fakten auch in Quizform erzählen (z.B. „Wespe, Mücke, Biene oder Hummel – erkennst du, wer der Übeltäter war?“).
  • Wenn viele Fakten untergebracht werden sollen, bietet sich Listicle als Storytelling-Form an. (z.B. „Diese 6 Dinge kannst du als Normalsterblicher tun, um Flüchtlingen in der Schweiz zu helfen.“)
  • Arbeiten Sie mit Visualisierungen, Symbolen und starken Bildern.
  • Kernbotschaften wiederholen, wiederholen, wiederholen.
  • Verlieren Sie die Kundenperspektive nicht aus den Augen. Ein guter Text übersetzt Produktmerkmale in leicht nachvollziehbare Vorteile für den Leser.
  • Achten Sie auf eine einfache Satzstruktur und vermeiden Sie Schachtelsätze.
  • Überlegen Sie sich beim Titel mindstens(!) 17 Varianten. Denn oft kommen die besten erst, wenn man sich richtig verbiegen muss, um noch auf eine Variante zu kommen.
  • Wann immer möglich, Storys nicht nur bierernst erzählen, sondern unterhaltsam sein.
  • So trivial wie es klingt: Verwenden Sie Wörter, die Ihre Zielgruppe versteht. Denken Sie dabei daran, dass die Zielgruppe, im Gegensatz zu Ihnen, zum ersten Mal von Ihrem Unternehmen und Ihrer Geschichte hört. Erklären Sie die Sachverhalte so, als würden Sie es Ihrem besten Freund erklären.
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