Mit Campaigning in die Zukunft

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Mit Campaigning in die Zukunft – Disruption Day 

Letzten Montag bestritten wir bei business campaigning GmbH den Disruption Day, das etwas andere Teammeeting.

Die Idee zu diesem Tag entstand im Kontext der immer fortschreitenden Digitalisierung unserer Welt. Automationen, die in diesem Zusammenhang entstehen, wie Algorithmen, Chatbots und künstliche Intelligenz sind nur die ersten Anzeichen dafür.

Konkret befassten wir uns mit der Frage, wie die Zukunft unserer Welt aussehen wird und was aus unserer beruflichen Existenzberechtigung wird, wenn automatisierte Maschinen die beruflichen Tätigkeiten teilweise oder sogar ganz übernehmen. Ist Campaigning davon betroffen?

Drei Szenarien

Das business campaigning® Modell nach Peter Metzinger betrachtet bei der strategischen Planung immer drei verschiedene Szenarien: Worst-Case, Best-Case und den Mittelweg als business-as-usual. In diesem Kontext wurden Möglichkeiten, Chancen, Gefahren und Ethik im Zusammenleben mit Maschinen diskutiert und heraus kamen drei Szenarien: Terminator – die Maschinen übernehmen die Kontrolle und finden, es braucht uns nicht mehr; Paradies – Maschinen erledigen alle Arbeiten, wir widmen uns dank den bedingungslosen Grundeinkommens nur noch der Kunst, dem Brot und den Spielen und Goldene Mitte – Maschinen könnten theoretisch alles für uns übernehmen, wir müssen nicht mehr arbeiten, aber wir entscheiden bewusst, wie weit diese Entwicklung gehen darf und behalten gewisse Betätigungsfelder für uns, in denen weiterhin Menschen die Arbeit verrichten und Entscheidungen treffen.

Die Zukunft des Campaignings

Nun stellte sich die Frage, was uns als Firma in Zukunft noch übrig bleibt. Bei den ersten beiden Szenarien gab es nicht viel zu überlegen: Ums Überleben kämpfen bzw. das Leben geniessen. In der Goldenen Mitte wird vor allem die Qualität der zwischenmenschlichen Beziehungen wichtiger. Wenn zum Beispiel ein Pilot eine Airline überzeugen will, dass er nun den Flug nach New York machen soll und nicht die Maschine selbst, wird die Entscheidung weniger von seinen Fähigkeiten abhängen als vom Goodwill der Entscheider. Bei diesem Szenario gibt es zum Glück eine Menge Arbeit für uns auf dem Weg dahin. Denn Menschen und Unternehmen müssen einen Kulturwandel bestreiten, es wird jede Menge Change Management und Involvement der Mitarbeitenden bei der Transformation brauchen; klassische Betätigungsfelder für internes Campaigning also.

Unter dem Strich blieb deshalb übrig, dass wir uns vor allem auf das konzentrieren sollten, was wir auch in Zukunft noch gut können (müssen): Campaigning als die Kunst, nicht nur alle Register ziehen zu können, sondern vor allem auch als die Kunst, Menschen zu bewegen. Fürs Erste sind wir also sicher…

Mit Campaigning in die Zukunft

Das Motto des Campaigning Summit Switzerland 2017 – Hashtag #CSCH17 – lautet nicht umsonst «Mit Campaigning in die Zukunft».

Die aktuellen Themen und was alles noch bis dahin bekannt wird, werden uns intensiv beschäftigen, und mit Yuri van Geest haben wir auch einen Referenten, der sich unter dem Titel «Digital Big Bang – we are right in the middle of it!» intensiv mit den Folgen der technologischen Entwicklungen fürs Campaigning befassen wird.

(Übrigens: wer sich sein Ticket – fast die Hälfte ist schon weg – bis Weihnachten sichert, nimmt automatisch an der Verlosung einer Teilnahme am Speakers Dinner teil. Direkt zum Ticketshop geht’s hier.)

Quelle: Peter Metzinger Blog

Mit Campaigning in die Zukunft

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