Die umgekehrte Bildersuche von Google

Wussten Sie, dass sie auf Google ein Bild als Basis für die Suche nach ähnlichen Bildern aus dem Web verwenden können? Falls nicht, dann haben Sie gerade etwas äusserst nützliches, spannendes und lustiges gelernt. Und falls ja, dann probieren Sie es gleich mal wieder aus – die Funktion hat sich in den vergangenen Monaten extrem stark weiterentwickelt!

Mit der umgekehrten Bildersuche von Google muss man nicht mehr mit einem Wort oder einer Phrase beginnen, sondern kann dank der Bilderkennung gleich mit einem Bild loslegen, das man im Internet sieht oder das man auf seinem Computer hat.

So funktioniert das ganze:

  1. Klicken Sie auf images.google.com oder auf einer beliebigen Suchergebnisseite von Google Bilder auf das Symbol „Bildersuche“ .
  2. Klicken Sie auf Bild hochladen.
  3. Klicken Sie auf Datei auswählen.
  4. Wählen Sie das Bild auf Ihrem Computer aus.

Mit Chrome oder Firefox 4 (oder neuer) haben Sie auch die Möglichkeit, ein Bild von ihrem Computer direkt in das Suchfeld zu ziehen. Ausserdem kann man alternativ eine Suche über eine Bild-URL starten. Dazu klicken Sie auf einer beliebigen Website mit der rechten Maustaste auf ein Bild und wählen Bild-URL kopieren aus. Anschliessend kann man auf images.google.com oder einer beliebigen Suchergebnisseite von Google Bilder auf das Symbol «Bildersuche» klicken und die zuvor gespeicherte Bild-URL einfügen.

Die umgekehrte Bildersuche liefert ähnliche Bilder, Websites, auf denen das Bild enthalten ist sowie andere Grössen des gesuchten Bildes. Ich habe das anhand des folgenden Bildes einmal durchgespielt:

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Seiten mit übereinstimmenden Bildern

Bei «Seiten mit übereinstimmenden Bildern» sieht man dann sofort, dass das besagte Bild auf unserer Website bei den Referenzen auftaucht. Es zeigt unser Live-Target Community Lab™ an der letztjährigen SuisseEMEX, wo wir gemeinsam mit den Messe-Teilnehmern Konzepte für die SuisseEMEX 2020 entwickelten.

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«Ähnliche Bilder»

Bei «Ähnliche Bilder» zeigt Google Bilder, bei denen thematisch und formal ähnliche Inhalte identifiziert wurden. Auf diese Weise können Bildinhalte verglichen und kategorisiert werden. Durch das stetige Feedback, das in diesen Algorithmus einfliesst, gewinnt die Funktion zunehmend and Aussagekraft. Meiner Meinung nach wird sie einen immer stärkeren Einfluss auf die Arbeit mit Bildern gewinnen und in einem grösseren gesellschaftlichen Zusammenhang sogar die visuelle Kultur der Zukunft prägen.

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Vermuteter Bildkontext

Nebst Seiten mit übereinstimmenden Bildern und ähnlichen Bildern gibt Google auch eine Vermutung für den Kontext an, aus dem das Bild stammt. Im gezeigten Beispiel wird der Kontext «Denken» vermutet, was aus meiner Sicht sehr treffend ist, da in Target Community Labs™ jeweils sehr intensiv und aktiv gedacht wird. Diese Funktion eignet sich gut dafür, zu prüfen, ob ein bestimmtes Bild die gewünschten Inhalte kommuniziert, oder ob man noch etwas treffenderes suchen muss.

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Eigene Bilder optimieren

Damit die eigenen Bilder in den Suchergebnissen gut gerankt werden, kann man sie optimieren. Die Suchmaschinen-optimierung von Bildern basiert darauf, die Signale, die Google für die Berechnung der Suchergebnisse benutzt, möglichst effektiv zu bedienen. Es geht darum, möglichst viele relevante Informationen bereit zu stellen. Ich werde darauf in meinem nächsten Blogpost im Detail eingehen.

Vorerst empfehle ich, etwas mit dieser Funktion zu spielen. Versuchen Sie es doch mal mit einem Portrait von Ihnen selbst. So finden Sie heraus, wem Sie optisch gleichen. In meinem Fall sind es alles kaukasische Männer mit Anzug im Anzug zwischen 40 und 55 Jahren. Vielleicht muss ich weniger ernst schauen :).

Die umgekehrte Bildersuche von Google

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